Rheuma

Ernährung_Rheuma
Chronische Schmerzen

Rheuma ist eine allgemeine Bezeichnung für eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen, die überwiegend den Bereich des Bewegungsapparates betreffen und oft durch entzündliche Prozesse im Körper hervorgerufen werden.

Man kann rheumatische Erkrankungen in 4 Hauptgruppen einteilen:

  • entzündlich-rheumatische Erkrankungen
  • degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
  • Weichteilrheumatismus
  • Stoffwechselstörungen mit rheumatischen Beschwerden

Besonders weit verbreitet ist die rheumatoide Arthritis, eine progrediente Entzündung der Gelenke, bei der es zur Zerstörung des Gelenkknorpels bzw. des gesamten Gelenks kommen kann.

Rheuma und Ernährung

Rheuma gilt als nicht heilbar. Die fortschreitenden Entzündungsprozesse kann man dennoch kontrollieren und verlangsamen. Wenn man die Symptome rechtzeitig erkennt und Hilfe sucht, sind rheumatische Erkrankungen relativ gut behandelbar. Es ist daher empfehlenswert, sich frühzeitig von einem Rheumatologen untersuchen zu lassen. In den meisten Fällen werden dann entzündungshemmende Medikamente verordnet. Sogenannte Immunsuppressiva können überschießende Funktionen des Immunsystems regulieren.

Ein ungesunder Lebensstil kann Entzündungen im Körper fördern. Eine speziell auf Rheuma-Patienten zugeschnittene Ernährungsumstellung kann dabei helfen entzündliche Prozesse zu kontrollieren.

Es empfiehlt sich vor allem den Konsum von Nahrungsmitteln mit einem hohen Gehalt an entzündungsfördernder Arachidonsäure zu reduzieren:

  • Schweinefett
  • Fleisch (insbesondere Schweinefleisch)
  • Wurstwaren
  • Eier
  • Butter

Fettreiche Fische wie Lachs und Thunfisch enthalten zwar ebenfalls größere Mengen Arachidonsäure, können das aber durch einen überdurchschnittlich hohen Omega-3-Gehalt ausgleichen. Ein moderater Konsum ist daher empfehlenswert.

Die Ernährung von Rheuma-Patienten sollte überwiegend aus viel Gemüse bestehen. Zudem ist eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren sehr wichtig. Fetter Fisch und frisch gepresstes Leinöl sind geeignete Quellen. Gute Eiweisslieferanten sind Fisch und Geflügel. Rind- und Lammfleisch (fettarm) sind 1-2x in der Woche in kleinen Mengen erlaubt.

Bei chronischen Entzündungen ist es empfehlenswert vermehrt Lebensmittel zu konsumieren, die stark entzündungshemmend und antioxidativ
wirksam sind:

  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Himbeeren
  • Äpfel
  • Walnüsse
  • Pekanüsse
  • Kurkuma
  • grüner Tee
  • Artischocken
  • Koriander
  • Kreuzkümmel

Neben einer gezielten Ernährungsumstellung können regelmäßige Fastenphasen dabei helfen entzündliche Prozesse im Körper zu hemmen.

Als Heilpraktiker und Ernährungstherapeut berate ich Sie gerne in meiner Naturheilpraxis in Augsburg.